Seit 2021 hat sich einiges getan: In einem intensiven Austausch zwischen der Stadt Köln, der GUJA und der Montag Stiftung Urbane Räume wurde gemeinsam über die Zukunft des Krebelshofs gesprochen. Unterstützt wurde dieser Prozess von der Politik – parteiübergreifend und auf allen Ebenen: Kommune, Verwaltung und Bezirk.

Ein wichtiger Meilenstein:
Am 07.12.2023 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, ein Erbbaurecht am Krebelshof einzurichten – und damit den Weg frei gemacht für ein mögliches Projekt nach dem sogenannten Initialkapital-Prinzip.

🏘 Beteiligung & Quartiersstudie

2024 waren viele Anwohnerinnen und Akteurinnen aus dem Veedel bei Workshops und Treffen im Krebelshof dabei, um ihre Ideen und Perspektiven einzubringen. So soll sichergestellt werden, dass der Krebelshof auch in Zukunft fest im Stadtteil verankert bleibt.

Im April 2025 wurde dann die Quartiersstudie veröffentlicht. Sie ist das Ergebnis dieser Beteiligungsformate und einer ausführlichen Bestandsanalyse. Daraus ergeben sich drei mögliche Handlungsfelder für die künftige Nutzung:

  • Räume für vielfältige Begegnung und Austausch
  • Kooperatives Lernen, z. B. durch Jugendarbeit sowie interkulturelles und intergenerationelles Lernen
  • Lokale Angebote, etwa in Form von bedarfsgerechten Wohn- oder Gewerbeflächen

🔍 Wie geht’s jetzt weiter?

Parallel zur Quartiersstudie läuft aktuell eine bauliche Machbarkeitsstudie. Die soll klären, ob und wie sich diese Ideen auch technisch, wirtschaftlich und rechtlich im Krebelshof umsetzen lassen. Dazu gehört auch die Frage, wie gut sich die vorgeschlagenen Handlungsfelder im Bestand realisieren lassen.

Ob die Montag Stiftung Urbane Räume den Krebelshof tatsächlich nach dem Initialkapital-Prinzip entwickelt und sich damit langfristig hier engagiert, entscheidet sich am Ende der Projektuntersuchung.

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